Im faden Kreuz

Es ist schon schlimm genug, dass der schwächelnde Vorzeigekrimi dem Tatort Hamburg den Keintalenthasen Till Schweiger zugeteilt hat, bei dem Quotenversprechen „Action!“ gab es bei mir Alarm für Cobra 11. Doch jetzt mischt sich der tumbe Till auch noch in die Präsentation der ARD-Hausmarke ein und bezeichnet den Vorspann mit dem Fadenkreuz als „outdated“. Das Denglisch ist für mich ein sicheres Indiz dafür, dass er wieder keine Ahnung hat, was er da einem lobotomisierten Papagei plappert. Der Tatort-Vorspann ist Legende, genau wie die Arbeiten von Maurice Binder. Kenner kennen auch Saul Bass. Was Kristina Böttrich-Merdjanowa da geleistet hat, war innovativ und ist zeitlos. Und mit Verlaub, inzwischen das Beste am Tatort, alte Krimihasen wie ich können mit dem modernen Konzept wenig anfangen. Demnächst will Kommisar Spacko noch bei der Musik mitreden, dann gibt’s aber Tote! Jawoll, das ist eine Warnung, auch wenn Schweiger schon spielt wie eine Wasserleiche. Zur Bekräftigung hier ein Soundtrack aus besseren Tatort-Tagen:

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Über twixraider

Raider heißt jetzt Twix… sonst ändert sich nix, ich suche immer noch einen Job als Scherzkeks.
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