Like a satellite

Der potentielle Killer ROSAT bedroht auch Deutschland! Doch keine Bange, Berlin arbeitet bereits fieberhaft an einer Lösung des Problems…

Thomas: Fällt Weltraumschrott nun in dein oder mein Ressort?

Guido: Hoffentlich in deins!

Kleine Hausaufgabe: Da sich das Ding nicht mehr steuern lässt, kann man die beim Auftreffen auf die oberen Luftschichten möglicherweise auftretenden Kursänderungen nicht ausgleichen, die reale Gefahrenzone lässt sich also nur kurz vor knapp eingrenzen. Und da ROSAT auch nicht mehr via GPS zu orten ist, bleibt nur noch das relativ langsame und ungenaue Radar. Sprich, die britischen Buchmacher nehmen jede Wette an…

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Über twixraider

Raider heißt jetzt Twix… sonst ändert sich nix, ich suche immer noch einen Job als Scherzkeks.
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3 Antworten zu Like a satellite

  1. der_emil schreibt:

    Sollte wir versuchen, mit Kryptonidstrahlung oder Beamer-Musterpuffer die Trümmer auf zwei oder drei Gebäude hier in D zu konzentrieren???

    • twixraider schreibt:

      Also wenn schon eine Fantasielösung, dann besser gleich eine Triangulation mit Traktorstrahlern oszillierender Polarität, in Trekkie-Foren wird das sicher auch schon heiss diskutiert. Theoretisch könnte man auch Lenas Gejaule so verstärken, dass ROSAT einfach zu Staub zerfällt. Praktisch kann man gar nix machen, es gibt keine passenden Raketen bzw. Zielsysteme. Selbst ein genauer Treffer würde nur unzählige Minimeteoriten erzeugen, die immer noch einen Motorblock durchschlagen können. Ein Beinahe-Treffer könnte das Ding natürlich mit seiner Druckwelle ablenken, aber für eine exakte Berechnung von Kurs und Detonationszeitpunkt braucht man auch exakte Daten. Die gibt es bei den vielen Störfaktoren nicht, nur Variablen. Damit könnte ein aktueller Supercomputer durchaus jonglieren, bleibt aber noch das Problem der Signallaufzeiten. Bis das Radarsignal vom Objekt beim Computer ist, ist es schon veraltet. Dann kommt noch Rechenzeit dazu, dann müssen die Daten noch an das Projektil gefunkt werden. Kurz, es gibt keine Echtzeit, Präzision ist relativ, die Trümmer können überall und nirgends runterkommen. Vielleicht ist das der Grund, warum die USA nicht etwas aus ihrem Arsenal anbieten, man könnte sich ja blamieren. Wie praktisch, dass sich die BRD die Verantwortung für diese internationale Gemeinschaftsprojekt hat aufschwätzen lassen. Ich sehe Westerwelle schon mit Schubkarren voll Steuergeld vor Gericht, weil ein ROSAT-Splitter irgendwo Porzellan zerschlagen hat. Irgendwo, denn den Pfad des Satelliten kann man nirgendwo einsehen… Transparenz gibt es wohl nur für die Versicherungsgesellschaften, die jetzt in den potentiellen Gefahrenzonen Policen für Weltraumschrott anbieten werden… 😀

  2. Pingback: Die Mutter aller Abstürze |

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