Sozialer Klimawandel: Wird es kalt oder heiss?

„Die Servicewüste ist voller Kamele!“
Natürlich kann man beim Discounter keine lustigen Lampengeister erwarten, aber das Personal im Einzelhandel wird allgemein immer wüster. Klar, für Mindestlöhne bekommt man ja auch nur Idioten. Falsch, viele kluge und gebildete Menschen müssen auf solche Jobs zurückgreifen, die allgemeine Qualifikation und Kompetenz spielt eine paradoxe Rolle. Eine Hauptschulgurke kennt meist weder seinen Wert noch seine Rechte. Sie kennt nur das Lowlife, das sie stumpf macht. Genauso arbeitet sie, stumpf. Ein kluger Kopf hingegen empfindet, Mindestlohn statt Mitbestimmung nagen unaufhörlich an seinem Ego. Egal wie er sich verhält, er wird nur mehr oder weniger schlecht behandelt, ein Karriere existiert nicht, nur eine Kaste. Und wenn er ausgebrannt ist, steht schon der nächste Sklave bereit. Von einem solchen Service zu erwarten wäre wie in einem Pferderennen auf einen Ackergaul zu setzen. Keine Leistung ohne Motivation, keine Kraft ohne Impuls. Seltsam, den ökonomischen Strukturwandel zur Dienstleistungsgesellschaft hat man uns etwas anders verkauft…

Update: Merke: Nicht mit Wut bloggen, da muss man nur hinterher herumkorrigieren…

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Über twixraider

Raider heißt jetzt Twix… sonst ändert sich nix, ich suche immer noch einen Job als Scherzkeks.
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Eine Antwort zu Sozialer Klimawandel: Wird es kalt oder heiss?

  1. Pingback: Post scriptum, post festum, post mortem? |

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