Aber hallo, in Neuseeland wurde jetzt schon wieder ein Dickerchen gefangen:

Süüüss! Es handelt sich dabei um einen Flohkrebs, ein Vetter der leckeren Shrimps. Jetzt braucht das Riesenbaby nur noch einen klingenden, wissenschaftlichen Namen. Nun, die Nomenklatur hat natürlich ihre Regeln, um Chantalismus zu unterbinden, aber es gibt gewisse Freiheiten für den Entdecker, eine Liste mit prominenten Namensvettern hier. Prominent und fett? Moment mal, da würde sich doch Megauploadum kimdotcom anbieten, bürgerlicher Name Kim Schmitz. Die fleischgewordene Internetblase ist gerade erst ins Netz gegangen, auch in Neuseeland, wo er vor der Justiz untergetaucht war. “Mega” passt ja auf alle Fälle, damit werden immer ungewöhnlich grosse Spezies bezeichnet. Ob man dem niedlichen Tiefseepummelchen einen Gefallen mit dieser Taufe tut? Wohl eher nicht, aber schliesslich hat man auch eine harmlose Blumenfliege nach einem menschlichen Schädling benannt… ach ja, wer Alan Jamieson, dem bollestolzen Entdecker des Fettflohkrebses einen besseren Namen vorschlagen will, kann das hier tun.

stoersender.tv
Na, da warten wir mal gespannt auf den vielleicht schröcklichen Namen des Riesenflohkrebses!
Köstlich, dass der Begriff “Chantalismus” erfunden wurde, das wurde auch Zeit. Sicher gibt es keinen separaten Kevinismus, sondern alle Kewinns werden mit den Schanntalls zusammengefasst, lach!
Es gibt Kevinismus, aber das ist ja nomenklaturesque Einsilbigkeit. Sub-afrikanischer Standard, wo tatsächlich gerne nach Wochentagen getauft wird, Kofi = Freitag. Chantalismus dagegen ist pathologische Kreativität bei der Taufe. Killerrüben sind die Betreiber der Seite auch nicht, die Qualität lässt schon stark nach. Sollte ich jemals noch zu einem Kind kommen, kriegt es einen klassischen Dreifachnamen: